* 23 *

23. Wolfsjunge

 

Wolfsjunge

»Ihr solltet mit Morwenna reden, bevor ihr aufbrecht«, sagte Jo-Jo zu Septimus und Nicko. Sie waren ans Lagerfeuer zurückgekehrt, um sich von den anderen zu verabschieden. Wolfsjunge stand hinter ihnen und wandte kein Auge von Septimus, der verlegen von einem Fuß auf den anderen trat. Er spürte es immer, wenn er beobachtet wurde.

»Morwenna ist mir unheimlich«, sagte Nicko. »Wozu sollen wir denn mit ihr reden?«

Jo-Jo erhob sich schwerfällig. Die anderen blieben liegen und blickten träge zu dem kleinen Fleck strahlend blauen Himmels hinauf, der durch die Baumwipfel blinzelte.

»Sie ist die Hexenmutter«, antwortete Jo-Jo. »Sie weiß alles. Ich wette, sie kann euch sagen, wo Jenna steckt.«

»Vielleicht sollten wir wirklich mit ihr sprechen«, sagte Septimus. »Dad sagt, dass Morwenna das zweite Gesicht hat.«

»Trotzdem ist sie mir unheimlich«, murrte Nicko. »Und ständig umarmt sie einen, als wollte sie einen zerquetschen.«

»Kommt«, sagte Jo-Jo, »ich führe euch zu ihr. Es liegt sowieso auf eurem Weg.«

Vom Feuer, wo die drei Jungs lagen, ertönte ein spöttischer Chor.

»Jetzt geht er wieder seine Mar-iiii-sa besuchen, seine Mar-iiii-sa besuchen,seine ...«

»Seid still«, knurrte Jo-Jo und stürmte von der Lichtung unter die Bäume.

»Wiedersehen«, verabschiedete sich Nicko von den übrigen Heaps.

»Wiedersehen.«

»Ja.«

»Auf bald.«

»Hm. Wiedersehen«, sagte Septimus.

»Ja.«

»Wiedersehen.«

»Auf bald.«

Jo-Jo erwartete Nicko und Septimus außer Sichtweite seiner Brüder hinter einem Baum, und gemeinsam setzten sie den Weg durch den Wald fort. Wolfsjunge folgte ihnen lautlos. Jo-Jo kannte den Weg gut und führte sie auf einem schmalen, aber gut ausgetretenen Pfad zum Sommerlager der Wendronhexen, das sie nach ungefähr einer halben Stunde erreichten.

Das Lager bestand aus einem Kreis von Tipis, die wie Jo-Jos Hütte gebaut waren. Sie thronten auf dem einzigen Hügel, den es im ganzen Wald gab. Es war nur ein kleiner Hügel, der nicht einmal das Blätterdach des Waldes überragte, aber auf der Kuppe war es hell und luftig, und die Hexen konnten alles sehen, was um sie herum vorging.

Die vier Jungen vernahmen gleichmäßiges Gemurmel, als sie dem gewundenen Pfad folgten, der zu den Tipis hinaufführte. Plötzlich rief eine Stimme: »Joby-Jo! Hallo!«

»Marissa!«, rief Jo-Jo zurück und strahlte übers ganze Gesicht.

»Nennt sie dich so ... Joby-Jo?«, prustete Nicko los, als ein großes Mädchen mit langem braunem Haar oben auf dem Hügel erschien, winkte und lachte.

»Ja und?«, fragte Jo-Jo.

»Nichts und«, grinste Nicko. »Ich frag ja nur.«

Marissa kam den Hang heruntergerannt.

»Marissa«, sagte Jo-Jo, »das sind meine Brüder Nicko und Septimus.«

»Wie ... noch mehr Brüder, Joby?«, lachte sie. »Wie viele Brüder brauchst du denn?«

»Mein Bedarf ist gedeckt, so viel steht fest. Ich bringe sie zu Morwenna.«

»Gut. Sie erwartet euch. Ich bringe euch zu ihr. Sie ist oben im Lager.«

Morwenna Mould, die Hexenmutter der Wendronhexen, saß auf einem Teppich am Eingang des schönsten Tipis. Sie war eine große, eindrucksvolle Frau in einem weiten grünen Sommerkleid mit einer weißen Schärpe um die Hüfte. Ihr langes ergrauendes Haar war mit einem grünen Stirnband aus Leder zurückgebunden, und ihre durchdringenden hexenblauen Augen musterten die vier Jungen – und ganz besonders Septimus – mit forschendem Blick, als sie über den Platz zu ihrem Tipi kamen.

»Ich danke dir, Marissa, Schätzchen«, sagte Morwenna und wandte sich dann lächelnd an die Jungen. »Willkommen im Wald, Septimus und Nicko. Euer Vater, mein lieber Freund Silas, hat mir viel von euch erzählt. Und ihr seht ihm beide sehr ähnlich. Ja, ja, wo ich im Wald auch hinkomme, überall scheine ich auf kleine Silas Heaps zu stoßen – wobei einige gar nicht mehr so klein sind. Und alle haben diese wunderschönen grünen Augen. Aber so setzt euch doch zu mir, Jungs, nur für ein paar Minuten. Ich möchte euch nicht lange aufhalten, denn vor euch liegt eine gefährliche Reise.«

Nicko warf Septimus einen Blick zu, der bedeuten sollte: Was meint sie denn mit gefährlich?

Septimus hob als Antwort nur die Augenbrauen, ließ den Blick aber auf Morwenna ruhen. Er mochte die Hexenmutter, aber er wusste auch, dass sich hinter ihrer mütterlichen Erscheinung machtvolle und unberechenbare Kräfte verbargen. Bevor sie die Führung des Hexenzirkels übernommen hatte, waren die Wendronhexen bei den Bewohnern der Burg gefürchtet gewesen. Doch seit sie den Zirkel führte, hatte sich vieles verändert, und niemand kannte den Grund. Niemand außer Silas Heap. Silas kannte ihn, weil er Morwenna eines Nachts vor vielen Jahren, als er noch ein junger Mann und sie eine schöne junge Hexe war, vor einem Rudel Wolverinen gerettet hatte. Zum Dank stellte sie ihm einen Wunsch frei, und zu ihrer Enttäuschung wünschte er sich, dass die Wendronhexen aufhören sollten, die Burgbewohner auszurauben. Ein paar Jahre später war sie Hexenmutter geworden und hatte ihr Versprechen eingelöst, aber niemand vermochte zu sagen, wie lange der Frieden halten würde, und so erschien es immer noch ratsam, Beleidigungen der Waldhexen besser zu vermeiden.

Morwenna hob mit leiser, melodischer Stimme zu sprechen an, und alle lauschten aufmerksam. »Ihr begebt euch auf eine lange Reise, und ich sehe Fährnisse auf euch zukommen. Es gibt drei Dinge, die ihr wissen müsst. Erstens, ihr werdet eure Schwester in Port suchen und auch dort finden. Zweitens, auch ein großer dunkelhaariger Mann, der für viele ein Fremder ist, jedoch nicht für alle, wird eure Schwester in Port suchen.« Morwenna hielt inne, und die Jungen warteten höflich darauf, dass sie auf den dritten Punkt zu sprechen kam, aber sie verharrte in Schweigen und blickte gedankenverloren zu den schwankenden Baumwipfeln, die gegen den Himmel abstachen.

Schließlich ergriff Septimus das Wort. »Verzeihung, Hexenmutter, aber was ist das Dritte, was wir wissen müssen?«

»Wie?« Morwenna riss sich aus ihrer Träumerei. »Das Dritte? Ach ja – geht nicht in den Zirkus!«

Nicko lachte laut los. Septimus stieß ihn in die Rippen: »Benimm dich gefälligst, das ist kein Spaß.«

»Ich ... ich weiß«, stotterte Nicko leise, und seine Schultern bebten. Er sank ins Gras, drehte sich auf den Bauch, schlug die Hände vors Gesicht und prustete.

»Ich muss mich für meinen Bruder entschuldigen, Hexenmutter«, sagte Septimus besorgt. »Letzte Nacht hätte ihn fast eine Wolverine gefressen, darunter hat wohl sein Verstand gelitten.« Er trat nach Nicko. Die Wirkung war gleich null. Nicko konnte einfach nicht an sich halten und grunzte wie ein Schwein am Futtertrog.

Morwenna schmunzelte. »Keine Bange, Septimus, ich bin die Launen der jungen Heaps gewohnt. Früher, als deine vier Brüder noch nicht bei uns im Wald lebten, hätte ich es nicht verstanden, aber heute wundert mich nichts mehr, was die Heaps angeht, das kannst du mir glauben. Die Söhne schlagen dem Vater nach. Und Nicko lacht ja nur. Lachen schadet nicht.«

Sie erhob sich. Septimus, Jo-Jo, Marissa und Wolfsjunge sprangen respektvoll auf. Nur Nicko blieb mit bebenden Schultern im Gras liegen.

»Dann bis zum nächsten Mal, Jungs«, sagte Morwenna, fasste in ihre Tasche und zog ein Büschel weicher Blätter hervor, das sie Septimus in die Hand drückte. »Damit kannst du die Beule heilen, die du bei deinem Sturz letzte Nacht davongetragen hast, und deinen geschwollenen Knöchel.«

»Vielen Dank, Hexenmutter«, sagte Septimus und half Nicko, der die Augen voll Tränen hatte und vom Lachen völlig geschafft war, auf die Beine. »Ich bringe meinen Bruder jetzt weg, Hexenmutter. Ich entschuldige mich für sein schlechtes Benehmen. Vielen Dank für die Ratschläge.«

»Beherzige sie, dann wirst du finden, was du suchst.« Morwenna lächelte. »Lebt wohl, Jungs. Ich wünsche euch eine gute Reise.« Damit drehte sie sich um und verschwand im Tipi.

Nicko lief schnurstracks zum Rand des Lagers und warf sich zu Boden. Dann wälzte er sich im Gras und kullerte, immer noch von Lachen geschüttelt, den Wiesenhang hinunter. Einen Augenblick später hatte Septimus ihn eingeholt.

»Nicko«, schalt er ihn, »in Gegenwart einer Wendronhexenmutter lacht man nicht. Niemals!«

»Tut... tut mir leid, Sep«, stammelte Nicko. »Es war nur ... alles war so ernst ... und so hexenmäßig ... und wir alle saßen da und warteten ... und ich dachte, der dritte Punkt wäre ganz besonders wichtig ... und dann sagt sie ... und dann sagt sie ...«

»Geht nicht in den Zirkusvollendete Septimus den Satz, lachte schallend und kugelte zusammen mit Nicko vollends den Hang hinunter.

»Ihr habt euch der Hexenmutter gegenüber wirklich sehr respektlos benommen«, knurrte Jo-Jo, als er mit Wolfsjunge am Fuß des Hügels zu ihnen stieß. »Marissa ist stocksauer. Sie sagt, ich hätte euch nicht herbringen sollen.«

»Ach, Jo-Jo ... hick! ... sei nicht albern«, erwiderte Nicko, der jetzt nicht mehr lachte, dafür aber Schluckauf hatte.

»Macht ihr euch gleich auf den Weg?«, fragte Jo-Jo mit einem Unterton in der Stimme, der verriet, dass er es nicht ungern sehen würde. »Dann bringe ich euch zum Boot.«

Nicko und Septimus nickten. Sie wollten beide aus dem Wald heraus und sich auf die Suche nach Jenna machen, ehe der Tag zu weit fortgeschritten war.

Jo-Jo schielte zu Wolfsjunge. »Wollt ihr ihn immer noch mitnehmen oder bleibt er hier?«

Septimus folgte seinem Blick, nur um festzustellen, dass Wolfsjunge ihn schon wieder anstarrte. Er wünschte, er würde endlich damit aufhören. Selbst Wolfsjunge sollte sich mittlerweile an die Lehrlingstracht gewöhnt haben. So ausgefallen war sie nun auch wieder nicht.

»Er bleibt hier«, antwortete Septimus.

»Aber Sep«, protestierte Nicko, »wir brauchen ihn. Seinetwegen sind wir hier. Ohne ihn finden wir Jenna nie. Die Spur ist über einen Tag alt. Nur Wolfsjunge kann eine so kalte Spur aufnehmen.«

»Aber wir wissen jetzt doch, wo Jenna ist«, sagte Septimus. »Sie ist in Port.«

Für einen Moment verschlug es Nicko die Sprache. »Soll das heißen, du glaubst dieser verrückten Hexe?«, fragte er erstaunt.

»Nicko! Sie ist nicht verrückt.«

»Aber sie ist eine Hexe. Und was noch schlimmer ist, eine Wendronhexe. Die haben früher Babys geraubt. Und wenn es ein Junge war, haben sie ihn den Wolverinen überlassen. Und wenn sich jemand im Wald verirrt und eine von ihnen nach dem Weg gefragt hat, ist er in einer Hexengrube gelandet. Bo Tenderfoot war zwei Wochen in einer Hexengrube gefangen, und sie ...«

»Bo wer?«

»Jennas beste Freundin. Weißt du nicht mehr? Das hübsche Mädchen mit den roten Haaren.«

»Hör zu, Nicko, wir sind hier, um Jenna zu finden. Schon vergessen? Ich glaube Morwenna. Selbst Marcia sagt, dass Morwenna das zweite Gesicht hat, und sie hält sonst wahrlich keine großen Stücke auf Hexen. Ich bin überzeugt, dass Jenna in Port ist.«

»Was soll sie denn dort?«, murrte Nicko. »Das ist doch ein Dreckloch.«

»Simon muss sie hingebracht haben ... um sie diesem Fremden auszuliefern, von dem du sagst, dass er Erkundigungen über sie einzieht, und von dem Morwenna sagt, dass er nach ihr sucht. Wir müssen so schnell wie möglich hin.«

»Also gut«, seufzte Nicko. »Dann auf nach Port.«

Jo-Jo führte sie zu dem Strand, an dem ihr Boot festgemacht war, und Wolfsjunge folgte ihnen, obwohl sich Septimus dagegen ausgesprochen hatte. Als Nicko die Leinen losmachte und Jo-Jo das Boot vom Kies ins Wasser schob, nahm Wolfsjunge plötzlich Anlauf und sprang genau in dem Moment, als die Strömung das Boot erfasste, an Bord.

»He!«, rief Nicko, denn das Boot schaukelte gefährlich. »Was soll denn das?« Wolfsjunge kauerte sich an Deck wie ein wildes Tier und starrte Septimus an, bis dieser es nicht mehr aushielt.

»Hör auf, mich so anzuglotzen!«, schrie er.

Wolfsjunge blieb ungerührt. Seine braunen Augen sahen ihn weiter scharf an, bis Septimus auf einmal das merkwürdige Gefühl durchzuckte, diese Situation schon einmal erlebt zu haben. Er war schon mal hier gewesen. Auf einem Boot. Auf dem Fluss. In der Nähe des Waldes. Zusammen mit Wolfsjunge.

Plötzlich überlief es ihn kalt. Er ging neben Wolfsjunge in die Knie und starrte ihn seinerseits an. »Vier-null-neun?«, hauchte er.

Wolfsjunge nickte, und zum ersten Mal seit vier Jahren sprach er.

»Ja«, grinste er, »Vier-eins-zwei.«

Sie segelten mit der zurückgehenden Flut den Fluss hinunter. Wolfsjunge und Septimus saßen Arm in Arm an Deck und strahlten übers ganze Gesicht.

»Du warst genau wie er, als wir dich gefunden haben«, meinte Nicko nachdenklich. »Du hast kein Wort geredet. Du hast uns nur angestarrt, als wären wir alle verrückt. Das war mir nicht ganz geheuer.«

»Oh«, sagte Septimus, »tut mir leid.«

»So schlimm war es auch wieder nicht. Wir mochten dich. Wir konnten nur nicht verstehen, warum du kein Wort gesprochen hast. Aber das hatte wohl mit der Armee zu tun. Es muss schrecklich gewesen sein.«

»Das war es«, sagte Wolfsjunge ganz langsam. Er musste sich noch an den Klang seiner eigenen Stimme gewöhnen. »Man konnte niemandem trauen. Aber 412 habe ich vertraut.«

Stille legte sich über das Boot. Nicko trimmte die Segel, und Septimus blickte auf den Fluss. Nach einer Weile sagte er zu Wolfsjunge: »Ich habe versucht, sie dazu zu bringen, deinetwegen zurückzufahren. Ehrlich! Aber sie wollten nicht. Sie wollten einfach nicht! Der Gruppenführer hat nur gelacht und gefragt, was wir denn erwarteten. Schließlich seien wir auf einer Kämpf-oder-stirb-Übung. Und du warst eben der erste Tote. Er war regelrecht begeistert. Ich wollte dir nachspringen, aber er schlug mich bewusstlos. Ich kam erst wieder zu mir, als das Boot anlegte und sie mich ins Wasser warfen. Es tut mir leid. Ich hätte dich retten müssen.«

Wolfsjunge schwieg eine Weile. Dann sagte er: »Nein, ich hätte dich retten müssen. Ich bin der Armee entkommen, und du nicht. Ich bin an Land geschwommen und habe mich versteckt. Am nächsten Morgen habe ich dich im Wald gesehen. Ich hatte Angst, entdeckt zu werden, und so bin ich in meinem Versteck geblieben. Ich hätte dich retten müssen, dann wären wir beide frei gewesen. Nicht nur ich.«

»Macht nichts«, sagte Septimus. »Wenn du es getan hättest, hätte ich nie erfahren, wer ich wirklich bin. Und jetzt sind wir beide frei.«

»Frei...«, murmelte Wolfsjunge und blickte versonnen über den Rand des Bootes, das auf dem Weg nach Port das ruhige grüne Wasser durchpflügte.

Septimus Heap 02 - Flyte
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